Coaching-Aktionswoche unter dem Motto „Bochum – Stadt der Werte“

Vom 12.04.2021 bis zum 16.04.2021 veranstalte ich eine Aktionswoche, bei der Sie kostenlos vollwertige Coaching-Termine buchen können. Mit dem Motto „Bochum – Stadt der Werte“ möchte ich einen Impuls setzen, um die Werte Empathie, Unterstützung und Solidarität innerhalb Bochums zu stärken und sie zusätzlich in Räume über die Stadtgrenzen hinaus strahlen zu lassen.

Daher suche ich auch Kooperationspartner, die sich mit der Idee identifizieren können. Dabei ist mir wichtig, den Empathiegedanken in der Wirtschaft wie im privaten Bereich zu fördern. Die empathische Selbsterfahrung in einem hilfreichen Coaching kann dazu beitragen, mit dem gleichen Geist erfolgreich zu wirtschaften und konstruktiv miteinander zu leben.

Pro Person kann jeweils ein Termin wahrgenommen werden, bis alle vergeben sind. Sie können die Termine über die Online-Buchung direkt reservieren oder per Kontaktformular, E-Mail sowie telefonisch anfragen.

Möglich sind dabei beispielsweise folgende oder ähnliche Themen:

  • Veränderungswunsch bei der Arbeitssituation
  • Hilfe bei schwierigen Entscheidungen
  • persönliche Weiterentwicklung
  • Klärung familiärer Fragen
  • Veränderungswunsch innerhalb einer Beziehung (beruflich oder privat)
  • Lösung beruflicher oder privater Konflikte

Wenn Sie ihr Anliegen in der Liste nicht wiederfinden, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht oder rufen mich an, sodass wir klären können, ob ein Coaching sinnvoll sein kann und Sie an der Aktionswoche mit dem Motto „Bochum – Stadt der Werte“ teilnehmen können.

Ich freue mich auf Sie!

Gedankenskizze Coaching und Mediations-Kooperationsnetzwerk

„Konkurrenz belebt das Geschäft“,

das ist so eine alte Volksweisheit über das marktwirtschaftliche System. Wenn jemand in einem Gespräch diesen Satz sagt, dann klingt das für mich meistens nach folgendem Mechanismus: Wer im Kampf um die Kunden eines Marktes besser als sein Konkurrent ist, vergrößert das eigene Stück vom Kuchen. Dieser Erfolg wirkt dann wiederum auf die anderen Anbieter ein, die ebenfalls besser werden wollen. Am Ende profitiert die Gesellschaft vom Wohlstandsgewinn. So ist zumindest die Idee.

Ich weiß, es ist komplizierter. Und gleichzeitig beschreibt das ein Grundprinzip, das für wirtschaftlich aktive Menschen ein wichtiger Faktor in der Marktwirtschaft ist.

Kooperation kann den Ertrag erhöhen

Ich selbst habe Zweifel, ob der Konkurrenzgedanke die effektivste Art und Weise ist, wirtschaftlichen Wohlstand und gemeinschaftliches Zusammenleben zu organisieren. So wie ich die gegenwärtige Ausgestaltung der Wirtschaft betrachte, habe ich die Sorge, dass die Größe des Konkurrenzgedankens mehr schadet als nutzt. Damit meine ich, dass ein kooperatives System den volkswirtschaftlichen Ertrag insgesamt erhöhen kann. Gleichzeitig ist es möglich, den Ertrag jedes einzelnen Teilnehmers zu erhöhen (vergleiche dazu https://www.farmersfable.org/). Deswegen entwerfe ich hier die grobe Gedankenskizze eines Netzwerkes für Coaches und Mediator*innen. Darin spielt der Kooperationsgedanke eine zentrale Rolle. Ein solches Netzwerk ließe sich natürlich auch noch auf andere Bereiche ausdehnen. Dafür würde ein übergreifender Austausch gebraucht.

Ausgleichender Mechanismus “Unterstützung”

Die Gedankenskizze Coaching und Mediations-Kooperationsnetzwerk geht folgendermaßen: Kooperation kann vermutlich unterschiedlich verstanden werden. Ich meine damit eine Zusammenarbeit, bei der einzelne Teilnehmer*innen ihr eigenes Unternehmen weiterhin autonom betreiben. Sie treffen ihre wirtschaftlichen Entscheidungen und sind dementsprechend am Markt präsent. Gleichzeitig unterstützen sich die Mitglieder auf den unterschiedlichsten Ebenen innerhalb des Kooperationswerkes untereinander. Diese Unterstützung wird als ausgleichender Mechanismus eingesetzt. Geld als Tauschmittel spielt dabei keine Rolle. Es geht vielmehr darum, Bedürfnisse nach „Beitragen wollen“, „Unterstützung“, „Wachstum/Entwicklung“ oder ähnliches zu erfüllen. Indem sich alle Mitglieder innerhalb des Werks fördern, wird es möglich, das Niveau der einzelnen Menschen und das der gesamten Gemeinschaft zu verändern. Die Idee dabei ist unter anderem, Dinge wie die Qualität des Coachings sowie der Mediation durch Wissensaustausch zu erhöhen. So können Coaching und Mediation wirksamer werden und damit auch deren Ansehen als nützliches Instrument wachsen.

Alle profitieren vom allgemein gesteigerten Ertragsniveau

Gleichzeitig kann sich durch die Förderung von Mitgliedern, die zwischenzeitlich oder am Anfang ihres Marktauftritts unterdurchschnittliche Erträge pro eingesetzter Arbeitszeit erzielen, die Gesamtmenge des Einkommens erhöhen. Wenn die Mitglieder sich untereinander auf wirksame Weise fördern, dann erschaffen sie einen Wachstumsimpuls. Denn die insgesamt eingesetzten Fördereinheiten mögen mehr Ertrag liefern als zuvor eingebracht. Da die Erträge bei jedem Wirtschaftsteilnehmer Schwankungen unterliegen können, profitieren davon alle. Und selbst wenn einzelne Mitglieder des Werks dauerhaft unterdurchschnittlich Erträge erzielen, profitieren alle davon, dass sie das allgemeine Ertragsniveau gesteigert haben.

Coaching und Mediation wirksamer machen

Auf welche Weise sich die Mitglieder gegenseitig fördern und unterstützen, möchte ich in der Gedankenskizze Coaching und Mediations-Kooperationsnetzwerk im Sinne des Fülle-Gedankens offen lassen. Denn die Mitglieder des Werks können mit ihrer kombinierten Kompetenz solche Instrumente kreativer ausarbeiten, als ich das jetzt alleine vermag. Der Kerngedanke eines solchen Kooperationswerks ist, die meiner Ansicht nach natürlichen Bedürfnisse nach Gemeinschaft und Miteinander zu stärken, Coaching und Mediation als wirksame Mittel zu stärken und weiterzuentwickeln und allen Mitgliedern einen höheren Ertrag zu ermöglichen.

Ich lade alle Coaches und Mediatoren ein, an einem solchen Netzwerk mitzuwirken und mit mir Kontakt aufzunehmen!

Für mich ist die Idee der Kooperation ein umfassender Wert für die Gesellschaft. Daher bietet sie sich auf den unterschiedlichsten Ebenen an.

Zu Überlegungen eines Kooperationsplus vergleiche auch die Bauernfabel unter https://www.farmersfable.org/

Einen Eindruck von meinen Fähigkeiten können Sie in meinem Coaching– und Mediationsangebot gewinnen. Schauen Sie es sich bei Interesse an.

Fakten – Vermutungen können gelerntes Wissen verdrängen

Auseinandersetzungen über Fakten können ermüden, wenn beide Seiten absolut davon überzeugt sind, die Fakten genau zu kennen und exakt benennen zu können. Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt, dass auf solche Weise ausgetragene Konflikte Beziehungen beeinträchtigen. Fakten können ihre Tücken haben und sind nicht immer geeignet, andere zu überzeugen. Da meiner Erfahrung nach in Gesprächen oft auf die vermutete Überzeugungskraft von Fakten zurückgegriffen wird, kann es sich lohnen, die Grenzen dieser Kraft zu kennen.

Interessant sind vor diesem Hintergrund Erkenntnisse darüber, dass Fakten nicht unbedingt aufklären.

Gelerntes Wissen über einen Sachverhalt kann wieder verdrängt werden

Angenommen, Sie hören wie im obigen Comic von einem Ereignis, worauf Sie eine Vermutung über einen Aspekt des Sachverhaltes entwickeln. Im Beispiel ist das Ereignis der Lagerhallenbrand und die Rauchentwicklung der Teil, über den Sie eine Vermutung entwickeln. Da Farben erwähnt wurden, kommen Sie auf die Idee, dass diese am Brand beteiligt gewesen und für den Rauch verantwortlich sind. Eine nachfolgende Information berichtigt die Behauptung mit den Farben, ohne dass sie eine neue Erklärung für den Aspekt präsentiert. Die Tatsache, dass gar keine Farben vorhanden waren, ist für Sie glaubhaft und Sie können dieses Wissen auf Nachfrage auch abrufen. Eine Erklärung für die Rauchentwicklung existiert in den vorhandenen Informationen aber weiterhin nicht. Wenn Sie jetzt jemand nach dem Grund dafür fragt, dann greifen Sie möglicherweise wieder auf die alte Vermutung zurück. Sie geben dann an, dass Farben für die Rauchentwicklung verantwortlich sind.

Wie schnell so etwas im Arbeitsalltag Relevanz gewinnen kann, wird vielleicht an folgender Situation deutlich. Stellen Sie sich einmal vor, eine Arbeitskollegin meldet sich krank. Als der Chef davon erfährt, teilt eine andere Mitarbeiterin mit, dass der Ehemann der abwesenden Kollegin am heutigen Tag Geburtstag hat. Der Chef vermutet nun, dass die Mitarbeiterin blau macht. Wenig später erfährt er, dass der Ehemann an diesem Tag gar nicht Geburtstag hat. Der ist erst einen Monat später. Auch wenn die Grundlage für die Vermutung wegfällt, kann es jetzt passieren, dass der Chef weiterhin glaubt, die Mitarbeiterin mache blau. Es wird in einem Gespräch dann schwierig, den Chef davon zu überzeugen, dass eine Krankheit vorlag.

In Gedanken einen Schritt zurücktreten

Bei Auseinandersetzungen mit anderen Menschen können Sie sich das klarmachen. Denn Fakten können ihre Tücken haben. Sowohl Sie als auch der andere sind vielleicht davon betroffen und betrachten eine Vermutung als Fakt. Halten Sie einen Moment inne und überprüfen Sie Ihre Emotionen. Fühlen Sie Ärger, Wut oder Unmut? Dann hilft es Ihnen vielleicht, wenn Sie in Gedanken einen Schritt zurücktreten. Jetzt gewinnen Sie Ruhe und können die Aspekte noch einmal mit Abstand betrachten. Stimmt alles tatsächlich, was Sie als Fakt ansehen? Liegt in den Aussagen Ihres Gegenübers eine Wahrheit? Auch wenn Sie tatsächlich etwas richtig stellen können, wird es einen Nutzen haben? So erhöhen Sie meiner Ansicht nach die Chance auf nützliche Gespräche. Diesen Teil können Sie selbst entscheiden.

Der Text und der Comic basieren auf einer Untersuchung der Psychologinnen Hollyn M. Johnson und Colleen M. Seifert. Ihre Arbeit veröffentlichten sie 1994 im “Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory and Cognition”.

Veröffentlichung von Hollyn M. Johnson und Colleen M. Seifert mit dem Titel:

Sources of the Continued Influence Effect: When Misinformation in Memory Affects Later Inferences

Wenn Sie Ihr Konfliktverhalten weiterentwickeln möchten, dann informieren Sie sich auch über mein Coaching– und Mediationsangebot.